Verstehen. Erkennen. Verhandeln. Gewinnen.

Verstehen.

Die meisten Konflikte beruhen darauf, dass sich Menschen nicht verstehen. Wer unsere Kanzlei aufsucht, hat zu aller erst  den Wunsch, verstanden zu werden. Verstehen kann man einander nur, wenn man dieselbe Sprache spricht. Das ist nicht einfach: Ein Entwicklungsingenieur spricht eine andere Sprache als ein Handelsvertreter. Und ein Pädagoge eine andere als eine Hebamme. Wir verstehen sie alle. 

Was Sie uns offenbaren, kommt bei uns an. Wir verstehen Sie. Und wenn nicht sofort, fragen wir. Denn wir sind neugierig. Wir wollen wissen, was Sie bewegt.

Unsere Tätigkeit gleicht der eines Dolmetschers. Wenn wir Sie verstehen, können wir Ihr Anliegen in die Sprache der Juristen „übersetzen“. Wir sorgen so dafür, dass Richter, Behörden oder Geschäftspartner Ihr Anliegen verstehen. Ein erster Schritt zur erfolgreichen Interessenvertretung. 

Erkennen.

Verstehen allein führt nicht zum Ziel. Für den Erfolg ist mehr erforderlich: Erkennen.

Verstehen ist Empathie. Erkennen ist Analyse. Erkennen ist der nüchterne Abgleich zwischen Ihren Interessen und der Rechts- und Beweislage. Nicht umsonst nennen Juristen den Zivilprozess „Erkenntnisverfahren“.

Erkenntnis kann schmerzhaft sein, vor allem, wenn sie sich erst nach einer gerichtlichen Entscheidung einstellt. Unsere Aufgabe ist es auch, Ihnen rechtzeitig zu sagen, wenn nach unserer Erkenntnis keine oder nur geringe Erfolgsaussichten für Ihr Anliegen bestehen.

Eine niederschmetternde Diagnose und ungünstige Prognose müssen nicht bedeuten, dass es keinerlei Therapie gibt. Oft erstaunt es, welche Ergebnisse durch Verhandeln erzielt werden können.

Verhandeln.

Verhandeln ist Arbeit. Oft harte Arbeit. Überzeugungsarbeit.

Verhandeln ist kein „Deal“, auch kein Geschacher, nicht einmal notwendig Streit. Verhandeln kann von alledem etwas haben, aber entscheidend ist etwas anderes: Verhandeln ist ein Diskurs zwischen Verfechtern unterschiedlicher Positionen.

Wie gut, dass wir für diesen Diskurs optimal gerüstet sind: Strategisches Denken, profunde rechtliche Kenntnisse, die Fähigkeit, ein Gespräch zu führen, sicher auch die Kunst der Rhetorik, vor allem aber die Gabe, Verhandlungspartner und ihr Inneres buchstäblich zu lesen, sind die Voraussetzungen für erfolgreiches Verhandeln.

Verhandeln ist unsere Kernkompetenz.

Gewinnen.

Ob im Sport oder bei Gericht: Verlieren möchte niemand. Alle wollen gewinnen. Gewinnen heißt aber nicht dasselbe wie Siegen. Ein Vergleich ist niemals ein Sieg, aber meistens ein Gewinn. Auch ein Rechtsgutachten mit einer ungünstigen Erfolgsprognose ist ein Gewinn. Schon weil es eine bittere Niederlage in einem Rechtsstreit vermeiden hilft.

Es gibt sogar Prozesse, die verloren werden, aber einen Gewinn bedeuten. Etwa, wenn mit dem negativen Urteil feststeht, dass der Verlierer einen Regressanspruch gegen einen Dritten besitzt.

Die Frage nach dem Gewinnen lässt sich also nicht mit einem Schwarz-Weiß-Raster beantworten. Wir wollen, dass Sie Ihr Recht bekommen. Und wir wollen, dass Sie gewinnen!