Erbrecht

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Erbvertrag: Wann Schenkungen trotz Bindungswirkung erlaubt sind

Wer einen Erbvertrag schließt, möchte oft sicherstellen, dass das Vermögen später in die richtigen Hände gelangt. Ein Erbvertrag entfaltet eine sogenannte „Bindungswirkung“: Der Erblasser kann seine Entscheidung später nicht mehr so einfach ändern wie bei einem normalen Testament. Doch was passiert, wenn der Erblasser zu Lebzeiten Teile seines Vermögens verschenkt?   Der Schutz vor „beeinträchtigenden […]

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Erbrecht: Wann beginnt die 10-Jahres-Frist bei Schenkungen mit Nießbrauch?

Wer zu Lebzeiten Vermögen verschenkt, möchte oft die spätere Steuerlast senken oder den Pflichtteil unliebsamer Erben reduzieren. Normalerweise gilt: Nach 10 Jahren ist eine Schenkung für den Pflichtteil „sicher“ – sie wird jedes Jahr mit 10 % weniger berücksichtigt (die sogenannte Abschmelzungsfrist). Doch eine aktuelle Entscheidung des OLG München (Urteil vom 10.11.2025, Az. 33 U

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Erbrecht: BGH stärkt Rechte bei komplexer Nachlass-Auskunft (IV ZB 34/24)

Werden Erben über den Verbleib von Nachlassgegenständen im Unklaren gelassen, ist der Frust groß. Oft müssen Miterben oder Dritte gerichtlich zur Auskunft gezwungen werden. Doch was passiert, wenn die Auskunftserteilung extrem aufwendig ist? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Beschluss vom 12. November 2025 klargestellt, dass der damit verbundene Aufwand den Weg in die nächste

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Wer erbt wann? OLG Braunschweig zur Auslegung von Testamenten

Wenn der Erblasser nicht klar „Erbe“ schreibt   In Testamenten geht es oft um mehr als nur um die Verteilung von Vermögenswerten; es geht um den letzten Willen des Erblassers. Doch was passiert, wenn dieser Wille nicht eindeutig formuliert ist und das Wort „Erbe“ gar nicht fällt? Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig hat sich in einem

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Erbrechtstage 2025

„Wer soll jetzt dein Erbe sein?“ – Wichtige Infos beim 23. Wetzlarer Erbrechtstag

Einladung zum Experten-Vortrag: Erben und Vererben richtig gestalten   Am 6. November 2025 findet in Wetzlar eine wichtige Informationsveranstaltung statt: der 23. Wetzlarer Erbrechtstag. Dieses Jahr steht er unter dem Motto: „Wer soll jetzt dein Erbe sein?“. Es geht um die zentralen Fragen rund um das Thema Erben und Vererben. Wir laden Sie herzlich ein,

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Bild zum Erbrecht, § 2303 BGB markiert und eine Brille

Immobilien verschenken: Wann beginnt die 10-Jahres-Frist für den Pflichtteil?

Wenn Eltern zu Lebzeiten eine Immobilie an ihre Kinder verschenken, wollen sie oft ihren Nachlass gestalten und möglicherweise den späteren Pflichtteilsergänzungsanspruch anderer Erben minimieren. Entscheidend ist hierbei die sogenannte 10-Jahres-Frist des Erbrechts (§2325 Abs. 3 BGB). Erst wenn diese Frist bei Eintritt des Erbfalls abgelaufen ist, zählt die Schenkung nicht mehr zum fiktiven Nachlass. Doch

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OLG München: Wann die 10-Jahres-Frist für den Pflichtteil trotz Wohnrecht beginnt

Eine der häufigsten Fragen bei der Übertragung von Immobilien auf die nächste Generation lautet: Wie können wir sicherstellen, dass die 10-Jahres-Frist für Pflichtteilsergänzungsansprüche (§ 2325 BGB) auch wirklich zu laufen beginnt? Besonders bei einem vorbehaltenen Wohnungsrecht für die Übergeber herrschte oft Unsicherheit. Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts München (Az. 33 U 2755/24 e) bringt hier

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Grundbucheintrag: Warum die Erben nach einem Todesfall nicht immer übergangen werden können

Eine Vollmacht, die über den Tod hinaus gilt, ist ein praktisches Instrument, um auch nach einem Erbfall handlungsfähig zu bleiben, beispielsweise bei einem Immobilienverkauf. Doch Vorsicht: Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Saarbrücken (Beschl. v. 04.04.2025 – 5 W 14/25) zeigt, dass bei der Nutzung einer solchen transmortalen Vollmacht entscheidende formale Fehler gemacht werden können, die

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Zukunftssicherung für die nächste Generation: BGH erlaubt Grundschuld für noch nicht gezeugte Kinder

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer weitreichenden Entscheidung vom 26. Juni 2025 (Az. V ZB 48/24) die Türen für eine langfristige Vermögenssicherung über Generationen hinweg weiter geöffnet. Das Urteil bestätigt, dass es rechtlich zulässig ist, ein Grundpfandrecht, wie beispielsweise eine Grundschuld, zugunsten von Personen im Grundbuch einzutragen, die noch nicht einmal gezeugt sind. Dies ist

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Verjährung von Pflichtteilsansprüchen des nichtehelichen Kindes

Ein nichteheliches Kind des Erblassers, dessen Vaterschaft innerhalb der Verjährungsfrist nicht festgestellt ist, läuft Gefahr seine Ansprüche nicht durchsetzen zu können.   Das Problem:   Der BGH hatte kürzlich einen Fall zu entscheiden, in dem Pflichtteilsansprüche der nichtehelichen Tochter geltend gemacht wurden. Diese hatte erst fünf Jahre nach dem Tode des Erblassers im Jahr 2017

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