Erbrecht

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Erben ohne Erbschein? BGH erleichtert Grundbuchberichtigung

Wer eine Immobilie erbt, möchte im Regelfall schnell als neuer Eigentümer in das Grundbuch eingetragen werden. Das Grundbuchamt verlangt hierfür einen klaren Nachweis der Erbfolge. Oft geschieht dies durch ein notarielles Testament nebst Eröffnungsprotokoll. Doch was passiert, wenn im Testament keine Namen stehen, sondern nur von „meinen Kindern“ die Rede ist? Lange Zeit forderten viele […]

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Wenn der als Erbe eingesetzt Verein nicht mehr existiert: Wer erbt dann?

Viele Menschen möchten über ihr Leben hinaus Gutes tun und bedenken in ihrem Testament gemeinnützige Organisationen oder örtliche Vereine. Doch was passiert, wenn der ausgewählte Verein zum Zeitpunkt des Todes bereits aufgelöst oder im Vereinsregister gelöscht wurde? Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat hierzu kürzlich eine wichtige Entscheidung getroffen, die für Klarheit sorgt (Beschl. v. 05.09.2025,

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Erbe oder Vermächtnis? Warum ein notarielles Testament bares Geld spart

Ein Testament scheint oft klar formuliert, doch hinter den Worten lauern juristische Fallstricke. Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig musste sich kürzlich mit der Frage befassen, ob die Zuwendung einer Immobilie automatisch eine Erbeinsetzung bedeutet (Urteil vom 03.11.2025, Az. 10 U 81/25).     Der Fall: Wer trägt die Beerdigungskosten?     Im konkreten Fall hinterließ ein

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Erbvertrag: Wann Schenkungen trotz Bindungswirkung erlaubt sind

Wer einen Erbvertrag schließt, möchte oft sicherstellen, dass das Vermögen später in die richtigen Hände gelangt. Ein Erbvertrag entfaltet eine sogenannte „Bindungswirkung“: Der Erblasser kann seine Entscheidung später nicht mehr so einfach ändern wie bei einem normalen Testament. Doch was passiert, wenn der Erblasser zu Lebzeiten Teile seines Vermögens verschenkt?   Der Schutz vor „beeinträchtigenden

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Erbrecht: Wann beginnt die 10-Jahres-Frist bei Schenkungen mit Nießbrauch?

Wer zu Lebzeiten Vermögen verschenkt, möchte oft die spätere Steuerlast senken oder den Pflichtteil unliebsamer Erben reduzieren. Normalerweise gilt: Nach 10 Jahren ist eine Schenkung für den Pflichtteil „sicher“ – sie wird jedes Jahr mit 10 % weniger berücksichtigt (die sogenannte Abschmelzungsfrist). Doch eine aktuelle Entscheidung des OLG München (Urteil vom 10.11.2025, Az. 33 U

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Erbrecht: BGH stärkt Rechte bei komplexer Nachlass-Auskunft (IV ZB 34/24)

Werden Erben über den Verbleib von Nachlassgegenständen im Unklaren gelassen, ist der Frust groß. Oft müssen Miterben oder Dritte gerichtlich zur Auskunft gezwungen werden. Doch was passiert, wenn die Auskunftserteilung extrem aufwendig ist? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Beschluss vom 12. November 2025 klargestellt, dass der damit verbundene Aufwand den Weg in die nächste

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Wer erbt wann? OLG Braunschweig zur Auslegung von Testamenten

Wenn der Erblasser nicht klar „Erbe“ schreibt   In Testamenten geht es oft um mehr als nur um die Verteilung von Vermögenswerten; es geht um den letzten Willen des Erblassers. Doch was passiert, wenn dieser Wille nicht eindeutig formuliert ist und das Wort „Erbe“ gar nicht fällt? Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig hat sich in einem

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Erbrechtstage 2025

„Wer soll jetzt dein Erbe sein?“ – Wichtige Infos beim 23. Wetzlarer Erbrechtstag

Einladung zum Experten-Vortrag: Erben und Vererben richtig gestalten   Am 6. November 2025 findet in Wetzlar eine wichtige Informationsveranstaltung statt: der 23. Wetzlarer Erbrechtstag. Dieses Jahr steht er unter dem Motto: „Wer soll jetzt dein Erbe sein?“. Es geht um die zentralen Fragen rund um das Thema Erben und Vererben. Wir laden Sie herzlich ein,

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Bild zum Erbrecht, § 2303 BGB markiert und eine Brille

Immobilien verschenken: Wann beginnt die 10-Jahres-Frist für den Pflichtteil?

Wenn Eltern zu Lebzeiten eine Immobilie an ihre Kinder verschenken, wollen sie oft ihren Nachlass gestalten und möglicherweise den späteren Pflichtteilsergänzungsanspruch anderer Erben minimieren. Entscheidend ist hierbei die sogenannte 10-Jahres-Frist des Erbrechts (§2325 Abs. 3 BGB). Erst wenn diese Frist bei Eintritt des Erbfalls abgelaufen ist, zählt die Schenkung nicht mehr zum fiktiven Nachlass. Doch

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OLG München: Wann die 10-Jahres-Frist für den Pflichtteil trotz Wohnrecht beginnt

Eine der häufigsten Fragen bei der Übertragung von Immobilien auf die nächste Generation lautet: Wie können wir sicherstellen, dass die 10-Jahres-Frist für Pflichtteilsergänzungsansprüche (§ 2325 BGB) auch wirklich zu laufen beginnt? Besonders bei einem vorbehaltenen Wohnungsrecht für die Übergeber herrschte oft Unsicherheit. Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts München (Az. 33 U 2755/24 e) bringt hier

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