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Überbau durch den Nachbarn: Wann müssen Sie Gebäude auf Ihrem Grundstück dulden?

Wer ein Grundstück kauft, möchte darauf in der Regel schalten und walten, wie er möchte. Doch was passiert, wenn Gebäude des Nachbarn über die Grenze ragen? Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 7. November 2025 stärkt hier die Rechte von Grundstückseigentümern deutlich.   Der Fall: Rinderstall auf Abwegen   In dem entschiedenen Fall stritten […]

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Erbe oder Vermächtnis? Warum ein notarielles Testament bares Geld spart

Ein Testament scheint oft klar formuliert, doch hinter den Worten lauern juristische Fallstricke. Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig musste sich kürzlich mit der Frage befassen, ob die Zuwendung einer Immobilie automatisch eine Erbeinsetzung bedeutet (Urteil vom 03.11.2025, Az. 10 U 81/25).     Der Fall: Wer trägt die Beerdigungskosten?     Im konkreten Fall hinterließ ein

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Erbvertrag: Wann Schenkungen trotz Bindungswirkung erlaubt sind

Wer einen Erbvertrag schließt, möchte oft sicherstellen, dass das Vermögen später in die richtigen Hände gelangt. Ein Erbvertrag entfaltet eine sogenannte „Bindungswirkung“: Der Erblasser kann seine Entscheidung später nicht mehr so einfach ändern wie bei einem normalen Testament. Doch was passiert, wenn der Erblasser zu Lebzeiten Teile seines Vermögens verschenkt?   Der Schutz vor „beeinträchtigenden

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Erbrecht: Wann beginnt die 10-Jahres-Frist bei Schenkungen mit Nießbrauch?

Wer zu Lebzeiten Vermögen verschenkt, möchte oft die spätere Steuerlast senken oder den Pflichtteil unliebsamer Erben reduzieren. Normalerweise gilt: Nach 10 Jahren ist eine Schenkung für den Pflichtteil „sicher“ – sie wird jedes Jahr mit 10 % weniger berücksichtigt (die sogenannte Abschmelzungsfrist). Doch eine aktuelle Entscheidung des OLG München (Urteil vom 10.11.2025, Az. 33 U

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Erbrecht: BGH stärkt Rechte bei komplexer Nachlass-Auskunft (IV ZB 34/24)

Werden Erben über den Verbleib von Nachlassgegenständen im Unklaren gelassen, ist der Frust groß. Oft müssen Miterben oder Dritte gerichtlich zur Auskunft gezwungen werden. Doch was passiert, wenn die Auskunftserteilung extrem aufwendig ist? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Beschluss vom 12. November 2025 klargestellt, dass der damit verbundene Aufwand den Weg in die nächste

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Tausch von Miteigentumsanteilen unter Ehegatten: Warum das Grundbuchamt nicht über den Sinn urteilen darf

Die Ausgangslage: Gleiches Eigentum, neue Rechtsgrundlage   Ehepartner sind häufig gemeinsam als Eigentümer eines Grundstücks im Grundbuch eingetragen, oft zu je 1/2  Miteigentumsanteil. Man könnte annehmen, dass ein Tausch dieser Anteile – also jeder überträgt dem anderen seinen halben Anteil – keinen praktischen Sinn ergibt, da sich das Eigentumsverhältnis (weiterhin je 1/2​) rein äußerlich nicht

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Vorsorgevollmacht und Online-Banking: Wenn die Bank den Zugriff verweigert

Immer mehr Bankgeschäfte werden heute digital erledigt. Wer für den Ernstfall vorsorgt und eine notarielle Vorsorgevollmacht erteilt, geht meist davon aus, dass der Bevollmächtigte damit später auch das Online-Banking verwalten kann. Doch in der Praxis erleben wir als Notare häufig, dass Banken sich querstellen.   Ein typisches Szenario: Der Bevollmächtigte möchte mit der notariellen Urkunde

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Finanzielle Planung im WEG: BGH stärkt Entscheidungsfreiheit der Eigentümer

Die Finanzplanung in einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ist komplex. Im Zentrum steht der Wirtschaftsplan, der die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben der Gemeinschaft für das kommende Jahr festlegt. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 26. September 2025 (Az. V ZR 108/24) präzisiert nun, wie viel Spielraum die Eigentümer bei der Festlegung der Vorschüsse – den sogenannten

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Wer erbt wann? OLG Braunschweig zur Auslegung von Testamenten

Wenn der Erblasser nicht klar „Erbe“ schreibt   In Testamenten geht es oft um mehr als nur um die Verteilung von Vermögenswerten; es geht um den letzten Willen des Erblassers. Doch was passiert, wenn dieser Wille nicht eindeutig formuliert ist und das Wort „Erbe“ gar nicht fällt? Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig hat sich in einem

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OVG Saarlouis: Führerschein weg – und jetzt auch das Mofa? Behörde darf Fahren erlaubnisfreier Fahrzeuge untersagen

Kontrollverlust im Straßenverkehr: Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes stärkt die Hand der Behörden bei wiederholten Trunkenheitsfahrten.   Wer mehrfach alkoholisiert im Straßenverkehr auffällt, verliert in der Regel seinen Führerschein für Kraftfahrzeuge. Doch was passiert mit fahrerlaubnisfreien Vehikeln wie Mofas, E-Scootern oder Fahrrädern? Über diese Frage herrschte in der deutschen Rechtsprechung lange Uneinigkeit. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) des

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