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Schenken mit Weitblick: Warum Sie die drei Zehnjahresfristen kennen sollten

Wer Vermögen bereits zu Lebzeiten auf die nächste Generation überträgt, möchte meist Steuern sparen oder den Familienfrieden sichern. Doch Vorsicht: „Zehn Jahre“ sind im Recht nicht gleich „Zehn Jahre“. Tatsächlich ticken bei einer Schenkung drei verschiedene Uhren gleichzeitig – im Steuerrecht, im Sozialrecht und im Erbrecht.   Damit Ihre großzügige Zuwendung nicht zur rechtlichen Falle […]

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Hausübertragung: Wann das Wohnrecht für den Ehepartner steuerfrei bleibt

Bei der Übertragung einer Immobilie an die Kinder – der sogenannten vorweggenommenen Erbfolge – steht oft die Absicherung des Partners an erster Stelle. Meist möchte der Eigentümer sicherstellen, dass sein Ehegatte auch nach dem eigenen Tod oder nach der Übergabe lebenslang im gewohnten Heim wohnen bleiben kann.   In der Praxis führt dies manchmal zu

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Überbau durch den Nachbarn: Wann müssen Sie Gebäude auf Ihrem Grundstück dulden?

Wer ein Grundstück kauft, möchte darauf in der Regel schalten und walten, wie er möchte. Doch was passiert, wenn Gebäude des Nachbarn über die Grenze ragen? Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 7. November 2025 stärkt hier die Rechte von Grundstückseigentümern deutlich.   Der Fall: Rinderstall auf Abwegen   In dem entschiedenen Fall stritten

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Erbe oder Vermächtnis? Warum ein notarielles Testament bares Geld spart

Ein Testament scheint oft klar formuliert, doch hinter den Worten lauern juristische Fallstricke. Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig musste sich kürzlich mit der Frage befassen, ob die Zuwendung einer Immobilie automatisch eine Erbeinsetzung bedeutet (Urteil vom 03.11.2025, Az. 10 U 81/25).     Der Fall: Wer trägt die Beerdigungskosten?     Im konkreten Fall hinterließ ein

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Tausch von Miteigentumsanteilen unter Ehegatten: Warum das Grundbuchamt nicht über den Sinn urteilen darf

Die Ausgangslage: Gleiches Eigentum, neue Rechtsgrundlage   Ehepartner sind häufig gemeinsam als Eigentümer eines Grundstücks im Grundbuch eingetragen, oft zu je 1/2  Miteigentumsanteil. Man könnte annehmen, dass ein Tausch dieser Anteile – also jeder überträgt dem anderen seinen halben Anteil – keinen praktischen Sinn ergibt, da sich das Eigentumsverhältnis (weiterhin je 1/2​) rein äußerlich nicht

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Vorsorgevollmacht und Online-Banking: Wenn die Bank den Zugriff verweigert

Immer mehr Bankgeschäfte werden heute digital erledigt. Wer für den Ernstfall vorsorgt und eine notarielle Vorsorgevollmacht erteilt, geht meist davon aus, dass der Bevollmächtigte damit später auch das Online-Banking verwalten kann. Doch in der Praxis erleben wir als Notare häufig, dass Banken sich querstellen.   Ein typisches Szenario: Der Bevollmächtigte möchte mit der notariellen Urkunde

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Immobilienkauf 2.0 – Schneller zum Ziel durch Digitalisierung

Der Kauf eines Hauses oder Grundstücks gehört zu den größten Entscheidungen im Leben. Doch die Zeit zwischen der notariellen Beurkundung und dem tatsächlichen Eintrag im Grundbuch kann lang sein. Der Grund: Der Austausch von Dokumenten zwischen Notaren, Gerichten und Behörden erfolgte bisher überwiegend in Papierform und auf dem Postweg. Dies führte oft zu Verzögerungen und

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Familienheim in Ehegatten-GbR: BFH bestätigt Steuerbefreiung von der Schenkungsteuer

Die unentgeltliche Übertragung des sogenannten „Familienheims“ von einem Ehegatten auf den anderen ist nach dem Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (§13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG) von der Schenkungsteuer befreit. Dies ist ein wichtiger steuerlicher Vorteil, der Ehepaaren bei der Vermögensübertragung offensteht. Doch was passiert, wenn das Familienheim nicht direkt auf den anderen Ehegatten übertragen, sondern in

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Bild zum Erbrecht, § 2303 BGB markiert und eine Brille

Immobilien verschenken: Wann beginnt die 10-Jahres-Frist für den Pflichtteil?

Wenn Eltern zu Lebzeiten eine Immobilie an ihre Kinder verschenken, wollen sie oft ihren Nachlass gestalten und möglicherweise den späteren Pflichtteilsergänzungsanspruch anderer Erben minimieren. Entscheidend ist hierbei die sogenannte 10-Jahres-Frist des Erbrechts (§2325 Abs. 3 BGB). Erst wenn diese Frist bei Eintritt des Erbfalls abgelaufen ist, zählt die Schenkung nicht mehr zum fiktiven Nachlass. Doch

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Hohe Steuernachzahlung nach Vertragsabschluss? Rettung durch „Wegfall der Geschäftsgrundlage“

Ein Vertrag ist geschlossen, die Tinte ist trocken – und Monate später flattert ein unerwarteter Steuerbescheid ins Haus. Eine Situation, die für viele Privatpersonen und Unternehmer existenzbedrohend sein kann. Oft beruht der Vertrag auf der gemeinsamen Annahme beider Parteien, dass keine oder nur geringe Steuern anfallen. Stellt sich diese Annahme als falsch heraus, war der

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